Mathematik

Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler birgt das Fach Mathematik häufig die größten Herausforderungen. Man fragt sich

„Brauche ich das in der Zukunft? “

„Was nützt mir Mathe, dass ich mich jetzt so quälen muss?

„Was erwartet man eigentlich von mir?

Mathematik ist eines der vielschichtigsten Fächer. Einige Antworten auf die Fragen kann man hier lesen:

Studienvorbereitung im Fach Mathematik

Die Schülerinnen und Schüler erweitern im Sekundarbereich II ihre im Sekundarbereich I erworbenen prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen mit dem Ziel, sich auf die Anforderungen eines Studiums oder einer beruflichen Ausbildung vorzubereiten.

Mathematik in der Praxis – Erfahrungen sammeln

Auf Grundlage eines anwendungsbereiten Wissens und verfügbarer Verfahrenskenntnisse wird es für Schülerinnen und Schüler besser möglich, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, es aktiv mitzugestalten und es weiterzuentwickeln.

Für die Vertiefung der allgemeinen Bildung, die kulturelle Basiskompetenzen, ein breites

Orientierungswissen sowie eine wissenschaftspropädeutische Grundbildung einschließt, sollte der Mathematikunterricht folgende Erfahrungen ermöglichen:

  1. Mathematik bietet eine Vielzahl von Modellen zur Beschreibung der Welt um uns. Dabei erweist sich Mathematik als eine weltzugewandte, nützliche Wissenschaft.
  2. Mathematik ist eine deduktiv geordnete Welt eigener Art. Indem Schülerinnen und Schüler induktiv Zusammenhänge erkunden, systematisieren, in ihnen argumentieren und begründen, orientieren sie sich in diesem Gedankengebäude. Sie erfahren dabei die mathematische Erkenntnisgewinnung als eine kulturelle Errungenschaft, die historisch gewachsen ist.
  3. Bei der Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen werden Problemlösestrategien und -fähigkeiten erworben, die über das Fach Mathematik hinaus genutzt werden können.
  4. Mathematik leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Mathematische Fragestellungen sind dazu geeignet, die Neugier und das Interesse zu wecken, aber auch Beharrlichkeit zu entwickeln. In der Zusammenarbeit mit anderen wird die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit geschult. Mathematisches Können fördert die Entwicklung von Selbstvertrauen.
    Im Wechselspiel dieser Erfahrungen entfaltet der Mathematikunterricht seine spezifische allgemeinbildende Kraft und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Erfüllung des Bildungsauftrags.

 

Das Fach Mathematik thematisiert ggf. auch soziale, ökonomische, ökologische, politische, kulturelle und interkulturelle Phänomene, Probleme der nachhaltigen Entwicklung sowie die Vielfalt sexueller Identitäten und trägt dazu bei, wechselseitige Abhängigkeiten zu erkennen und Wertmaßstäbe für das eigene Handeln sowie ein Verständnis für gesellschaftliche Auseinandersetzungen zu entwickeln.

Kompetenzerwerb im Mathematikunterricht

Aufgabe des Mathematikunterrichts ist es, die vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler weiterzuentwickeln, zu ergänzen und nachhaltig zu sichern. Um in wechselnden Problemsituationen flexibel verfügbar zu sein, müssen prozessbezogene und inhaltsbezogene Kompetenzen gleichermaßen entwickelt werden.

Lernsituationen, die Sachkontexte, innermathematische Zusammenhänge und offene Problemstellungen beinhalten, fördern den Kompetenzerwerb und verknüpfen prozess- und inhaltsbezogene Kompetenzbereiche miteinander. Sie ermöglichen Schülerinnen und Schülern mathematische

Zusammenhänge zu entdecken und Begriffe selbst zu entwickeln, an Alltags- und Vorerfahrungen anzuknüpfen und individuelle Lernwege zu beschreiten. Im Beruflichen Gymnasium muss durchgängig dem Prinzip der Handlungs- und Berufsorientierung im Mathematikunterricht Rechnung

Die Grundlage für motiviertes, durch Neugier und Interesse geprägtes Handeln wird erweitert.

Erwartete Kompetenzen im Fach Mathematik

Die Bewältigung mathematischer Problemsituationen erfordert das Zusammenspiel von prozess- und

inhaltsbezogenen Kompetenzen. Die erworbenen Kompetenzen sind unverzichtbare Grundlage für die Arbeit im Sekundarbereich II. Sie werden dort beständig gefestigt, vertieft und erweitert und können damit auch Gegenstand der Abiturprüfung sein.

Prozessbezogene Kompetenzbereiche / Inhaltsbezogene Kompetenzbereiche die Schülerinnen und Schüler beherrschen sollen:

  • K1 Mathematisch argumentieren
  • K2 Probleme mathematisch lösen
  • K3 Mathematisch modellieren
  • K4 Mathematische Darstellungen verwenden
  • K5 Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen
  • K6 Kommunizieren
  • L1 Algorithmus und Zahl
  • L2 Messen
  • L3 Raum und Form
  • L4 Funktionaler Zusammenhang
  • L5 Daten und Zufall

 

Quelle: NDS-Kultusministerium, 06.12.2021

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